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Vorbericht.
die Herzen der Gläubigen eingeprägt würde, unddamit sie sich durch diese so heilige Uebung zu allemGuten tauglicher machten. Im vorletzten Jahre sei-ner apostolischen Laufbahn brachte er zuwege, daßdurch die Beiträge eifriger Christen, und vorzüglichdurch die Freigebigkeit des Papstes Benedikt XIV.,der Kreuzweg zu Rom im Kolosseum errichtet wurde,wo diese Andacht auch noch in unfern Tagen immermit großem Eifer zur allgemeinen Erbauung gehal-ten wird.
Der selige P. Leonard trug Tag und Nacht einKreuz auf der Brust, an welchem spitzige Stiftenbefestigt waren, damit er allzeit zu leiden hatte, undzugleich beständig an das Leiden Jesu Christi undan die Schmerzen der seligsten Jungfrau Maria er-innert würde. „Ich will, sagte er, Jcsum den Ge-kreuzigten allzeit im Gcdächtniß mit mir herumtra-gcn, ich will Ihn mitten in meinem Herzen haben,da will ich mich dann oft zu Seinen Füßen werfenund meine Sünden beweinen." Um diese Gnade bater sehr oft, und hatte immer folgende Worte imMunde: „Das Leiden meines gütigen Jesu sei all-zeit in meinem Herzen!" Bei seinen Fasten undBußwerken, bei Abmattungen, Schmerzen und allenMühseligkeiten waren seine Gedanken immer aus dasLeiden Christi gerichtet; deßwcgen ertrug er Allesmit größter Geduld, und ermunterte auch Anderedazu. Die Glückseligkeit im Himmel, sagte er, bc-