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Vorbericht.
viele Sünder durch den bloßen Anblick dieses Apostelsgerührt und bekehrt wurden.
Wir haben schon gesagt, daß der selige P. Leo-nard gegen die seligste Jungfrau Maria von seinerersten Jugend an ein recht kindliches Vertrauen undeine zarte Andacht hatte. Aber wie in andern Tu-genden, so nahm er da auch immer zu. Das wich-tigste Geschäft seines ewigen Heiles übergab er indie Hände Maria's; als seine liebste Mutter liebteLr sie mit der ganzen Inbrunst seines Herzens; erwünschte nichts so sehr, als daß sie von Allen ge-liebt und geehrt würde. Auf seiner Brust trug erein kleines Bildniß von der unbefleckten Empfängniß,welcher er besonders zngcthan war. Mit diesemBildniß segnete er die Kranken, er nahm cs oft indie Hand, küßte cS unter den zärtlichsten Anmuthnn-gcn der Liebe; alle Stunden grüßte er sic mit einemAve Maria, wünschte ihr Glück, daß sie ohne Mackelempfangen und zur Mutter Gottes erwählt wordenist, und sagte der heiligsten Dreifaltigkeit Dank we-gen der ihr crthciltcn Gnaden. Zu seinen Unter-nebmungcn begehrte er von ihr den Segen. Täglichbetete er einen Rosenkranz von sieben Gcsctzlcin; oderwenn ihm seine Geschäfte nicht so viele Zeit gestatte-ten, erinnerte er sich siebenmal an die sieben Freu-den, welche das heiligste Herz Maria's empfundenhat. Zwölsmal jeden Tag bewies er ihr durch tiefeVerbeugung eine besondere Ehre, bei jeder bat er