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nie war er gleich; das ist die unendliche Mannigfaltigkeitder Natur, darum ist sie auch ewig schön und neu.
Beim Sonnenuntergang glaubt man immer, von derStelle, wo man steht, bis nach Westen hin reicht dasAbendroth, da ist noch Licht, rückwärts gekehrt erscheintAlles dunkel; diejenigen aber, die weiter hinten stehen,glauben, es reiche nur noch bis zu ihnen. So benutztjedes den Horizont »ach seinem Standpunkte, und wer dasuntergehende Licht betrachtet, glaubt, es reiche nur nochbis zu ihm.
Warum ist ein Sonnenuntergang für die meisten Men-schen ansprechender als ein Sonnenaufgang?
Ist es, weil diesen die Wenigsten oft sehen, oder weildas Verschwindende, das Sterbende näher zu uns spricht?Ich glaube nicht. Beim Sonnenuntergang erhält dasSchauspiel einen zart gcheimnißvollen Abschluß in derNacht und der darauf folgenden Ruhe; der Sonnenaufgangaber hat keinen Abschluß, ihm folgt das helle Licht, dieUnruhe und das lärmende Gewühl des Tages. Schön istdas Sterben! o ich sehne mich ....
(Hinter'm Schloßhag.) Wenn man einen Pfosten indie Erde rammt, muß man die einzugrabende Spitze bren-nen, damit sie nicht faule; wen die Flamme des Geistesberührt, der kann nicht sterben.
Aus der Haut des einen Thieres schneidet man dasRiemenwerk für Zaum und Zügel und die Einjochungdes andern. Die Anwendung ist leicht.
Wenn man Einem einen Weg zu kurz angibt, ermüdeter doppelt; dies kommt wohl von der stets gespanntenErwartung, am Ziele zu sein.
Ich habe mir den Weg zu meinem Lebensziele auchzu kurz gedacht.
Beim Mähen darf man nur kleine Schritte mache»