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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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vorzubereiten, indem sie das natürliche Wachsthum beobach-teten und lenkten, pflanzten und pflegten, hielten sie aneinem bestimmten Boden fest, mußten sie die Gesetze derNatur erforschen und entdecken, Einfluß auf das Leben derAußenwelt und ihrer Innenwelt gewinnen.

Der Ackerbau ist die Wurzel aller Bildung in derWelt, aber die Ackerbauer selber haben die wenigste Fruchtdavon. Muß das so sein?

Auf der schwankenden Blume, die vom Winde geschüt-telt wird, klammert sich die Biene fest und saugt emsig denHonig, so auch genießet der Mensch das schwankende Er-denleben, und der Boden zittert unter ihm.

(Am Buchsee.) Ein Himmelstropfen, der in einenSee fällt, bildet eine Weile ein Bläschen, dann zerplatzter und vermengt sich mit dem Sumpfe; in den lebendenStrom gefallen, wird er selbst ein Theil der lebendigenWelle. Ist mein Dasein ein solcher Tropfen? Ich will,daß ich in einen lebendigen Strom aufgehe, es muß sosein ....

Alle Vogel fliehen den Regen, nur die Schwalbenflattern lustig darin.

Es erregt mir oft ein sonderbares Gefühl, daß, wennich hinausgehe in das Feld, um mir körperlich erquicklicheErmüdung zu holen, die Leute von der Arbeit ermüdetheimkehren; es ist mir da oft fast als müßt' ich michschämen, daß ich jetzt spazieren gehe.

Nur am Abend und am Morgen bemerkt man denschnellen Wechsel des Lichts; dieser ist aber den ganzenTag aufsteigend bis zum Mittag und von da absteigendebenso.

Ist nicht bei der Entwickelung des Menschengeistes dergleiche Fall?

So oft ich auch schon den Sonnenuntergang betrachtet,