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und gradaus. Je dünner der Klee steht, nm so müderwird man beim Mähen; da fährt man mit der Sense aufdem harten Boden herum und in die Luft hinaus und hatam Ende nichts erschafft. Wie vieldeutig ist das!!
Vom Futter und Allem, was man grün heimthut,entrichtet man keinen Zehnten.
Beim Kornschneiden muß man die abgeschnittene Fruchtstets hinter sich legen, da ist Raum dafür, vorwärts stehendie neuen Halme, die zu schneiden sind; so muß es auchmit unsern fertigen Thaten sein, wir müssen fie aus unsermGesichtskreise legen und das vor uns stehende Neue inAngriff nehmen.
Wenn ich von Ferne die bald sich erhebenden, baldsich niederbeugenden Schnitter ansehe, ist es mir oft, alsob sie ein ceremoniöses Gebet verrichteten.
Da wird der neue Zaun am Schloßgarten mit grünerOelfarbe angestrichen. Dürres Holz fault in Wind undWetter, wenn man es nicht mit Farbe bekleidet. Die Naturhat über alle ihre Geschöpfe eine schützende Oberhaut aus-gebreitet; die Menschen aber reißen die natürlichen Rindenund Glasuren ab, dann müssen sie eine künstliche auftragen.
Ist die Bildung vielleicht nichts als eine Oelfarbe, dieden natürlichen Schmelz ersetzt? Nein, sie ist erhöhte, sieist die wahre Natur; diese Menschen, wie sie hier sind....
Der alte Zimmermann Valentin ist so vergeßlich, ergeht mit der Peitsche über der Schulter seinen Weg undsagt immer vor sich hin: Hio! ohne zu merken, daß seineKühe schon dreißig Schritte hinter ihm einen andern Weggegangen sind. Ergeht es nicht auch manchen Herrscherngerade so?