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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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470
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gekleidet, auch steinfrcssend und als des Bärenhäuters Schwesterangegeben, an der Thüre aber saß Messalinus Cotta und gabfür das Eintrittsgeld einen süßen breiten Gänsefuß gratis, alledrei Buden gehörten sein, doch lag es in seiner Spekulation,dies zu verbergen, und jede Bude warf der andern vor, siezeige den rechten Bärenhäuter nicht, wodurch sie dreifaches Geldverdienten. Unser Obrist faßte sich so gut er konnte, denn erwollte unerkannt bleiben, aber wie war es ihm zu Muth, alser an der Hand der steinfressenden Bärenhäuterin, welche. sichden Namen Is Keils I»im->r gegeben hatte, seinen halben Trau-ring sah, er suchte sie durch vieles Geld, das er dem Messa-linus bot, allein zu sprechen, ihm gelang's, er erklärte ihr seineLiebe, er versprach ihr die Che, ach! die Arme liebte ihn, denSchönen, Holden, Trefflichen nur zu leicht, sie erzählte ihmihre unglückliche Verbindung mit dem Bärenhäuter, er müsseihren Vater zu bestechen suchen, sie sei bereit, und so schwätzteer ihr seinen halben Trauring ab, und steckte ihr statt desseneine Schlange, die ein Vergißmeinnicht fraß, an den Finger.Nun suchte er den Messalinus Cotta zu bereden, aber der edle,unerschütterliche, uneigennützige Charakter des Biedermanneshielt Stich, und er sang dem Bärenhäuter folgendes Liedlein vor:Die Welt verfolgt mich nimmerhin,

Ich bin ihr eben recht,

, Das macht, weil ich so edel bin,

Drum schein' ich ihr nicht schlecht.

, Ich bleibe bei der Redlichkeit,

Und halt es mit dem Geld,

Dies ist mein Wesen allezeit,

So lang es Gott gefällt.

So bleib ich immer wer ich bin,

Hier auf der Krämer Meß,

Denk Jeder, wie er's Brod gewinn,

Und sorg nicht, wie er's ess'."