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sie sich bald verrathen, und so geschah. Bärenhäuter erwähltedie jüngste geistvolle, zartsinnige, feinschnitzige Eudoxia, undMessalinus Cotta erstaunte ob seiner Allwissenheit, versprachihm anch als ein ehrlicher Cavalier sein Wort zu halten, Gottgebe, was Mutter und Tochter dazu sage, auch war er bereit,gleich die Hochzeit auszurichten, damit nichts dazwischen käme;aber der Bärenhäuter wendete Geschäfte vor, und versprach baldwieder zu kommen, und da er einen zweitheiligen mit einerdemantnen Bärentatze gezierten Goldring auseinander geschraubtund mit Eudoxia getheilt, diese ihm aber einen ähnlichen miteinem versteinerten Gänsedreck in Gestalt eines Gänsefüßleinsgegeben hatte, ging er seines Weges. Die Jungfrau aberkleidete sich in Schwarz und hatte einen unerklärbaren Wider-willen, den Unlust, den Bärenhäuter zu heirathen; aber dafürwar kein Kraut gewachsen, denn Messalinus Cotta hatte großeSpekulationen mit dieser Ehestiftung verknüpft.
6. Der Bärenhäuter wird adouiskrt, Ursprung derKrämer - Messe, Uebcrraschungcn, die dreierlei A'tcin-sresser, die fatsche öe-i/ö ////»ms, Abzug.
Der Geist führte nun seinen Pflegesohn ans Bingerlochund nahm eine sonderliche Wäsche mit ihm vor, dann zog erihn durch alle die Bäder und Gesundbrunnen, ließ ihn schröpfenund zwacken so lange, bis er gar war, hieb ihm das Grobemit der Axt herunter, und schnitt ihm nach vielen auflösendcn,reinigenden und ausleerenden Mitteln Haare und Bart undNägel nach der neuesten Mode, ja machte ihn zu einem gebil-deten, feinen, nicht überspannten, ästhetischen Mann, und zwaräußerlich, denn nur damit war ihm gedient, aus der Bärenhautmachte er ihm eine Wildschur, und von dieser Begebenheit her