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er ihm eine Handvoll Dublonen zeigte, .unter dem Namen eineskomme cls lettres ausgenommen und gut bewirthct, doch mußteer iu einem besonder,: Zimmer essen und wohnen, um dieGänse nicht aus der Predigt zu verscheuchen.
Als nun der Teufel wußte, daß nächstens ein sehr edlerHerr in dem Gasthaus einkehren würde, eilte er in der Nachtzu dem Bärenhäuter und machte an die Wände seines Zimmersdie Contrefaits von allen berühmten Leuten, die gestorben, dienoch lebten und die noch geboren werden sollten, recht vortreff-lich nach der Natur. Als zum Beispiel das Bild des Kain's,Lamech's, Nimrod's, Nini, Zoroastris, der Helena, der troja-nischen und griechischen Helden, nicht weniger Sesostris, Nabu-chodonosors, Cyri, Alexander's, Cäsar's, Neronis Caligulä,Mahomet's, Schclmusski's, des Bruder Grafen, Gottsched'su. s. w., vor Allem ab'er das Bild des edlen Mannes, derdahin kommen sollte selbst, worüber der Wirth sich sehr ver-wunderte, besonders als der Bärenhäuter alles dieses für seineArbeit ausgab.
Gegen Abend kam angeregter edler Herr in dem Wirths-haus an, wo er sehr oft mit dem Wolfe Geschäfte hatte, denner war Niemand anders, als jener berühmte Römer MessalinusCotta, Messalä, des Wohlredners Sohn, von welchem Plininsschreibt: Ilist. not. liker X. cap. L7. daß er die breiten Gänse-füße so wohlschmeckend nnd süß zu bereiten wußte, welche erim Lande herum und vorzüglich hier aufkaufte. Als er denWirth um Neuigkeiten fragte, erzählte ihm dieser von seinemseltsamen Gaste, dessen Aufzug, Malerkunst und großem Neich-thume. Messalinus Cotta konnte nur durch den Augenscheinüberzeugt werden, und da er besonders sein eigenes Portrait ineiner delikaten Kreidezeichnung, wie er eben einige breite Gänse-füße in der Pfanne schmort, andere an der Sonne trocknet,erblickte, wurde er mit einem panischen Selbstgefühl erfüllt und