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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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465
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5. Auflösung der gelehrten Thicrgefcllfchaft, Bären-häuter privatisier Mesfalinus Eotta der breite Gänfe-füsilcr, Heirathsvorfehläge.

Als die sieben Jahre beinahe um waren, kam der Teufel,seine Reitschule einmal zu visitiren, und fand allerdings Alleszu seinem Vergnügen. Des Bärenhäuters Haare waren lauterHöllenzöpfe geworden, sein Bart schien an Unlust ein dichterFilz (daher die Erfindung des Hutsilzcs), seine Nägel glichenAdlersklauen, und war er sonstig also beschaffen, daß man ihnnur zu ackern brauchte, um auf ihn zu säen, ja Las EbenbildGottes war genugsam verloschen, um in ihm ein geschmackvollesKunstwerk zu bewundern. Der Teufel fand es nun für gut,den Bärenhäuter, dessen er sich genugsam versichert glaubte, nebstder ganzen gelehrten Gesellschaft auseinander gehen zu lassen,damit die brodlosen Künste und Wissenschaften mehr um sichgreifen möchten, und das machte er sehr einfach, indem er dieEinfuhr des Tabaks verbot, und das Bierbrauen als seineErfindung sich allein viudicirtc, das Branntweinbrennen aberuntersagte, und das viele znrückbleibende Commisbrod an denMeistbietenden verkaufen ließ; da verloren sich sehr bald diegelehrten Thiere und ging die Kunst damals zuerst nach Brod,was nachmals ein betretener Viehweg geworden. Dem Bären-häuter steckte er beide Hosensäcke voll Ducaten und Pistolen, undbefahl ihm, alles zu treiben, was ihm wohl und dem GeldeWeh thäte; da aber die sieben Jahre des Contractes noch nichtum waren, durfte er in seinem Lebenswandel noch nichts verän-dern, und wurde darum seiner großen Abscheulichkeit wegen vonNiemand ausgenommen, was ihn gar traurig machte.

Da kam er endlich zu dem berühmten Wirthshause, woder Wolf den Gänsen Predigt, und ward von dem Wirth, alsV. 30