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allein selbst, um sich ihren in einander verliebten Widerwillengegen einander zu bezeigen, und haste ich diese Figur für dasAbbild aller Schlangen in allen Paradiesen. Der platte Schab-besdeckel des Juden contrastirt mit der spitzen Mütze desPhilisters, sowie dieser seine Pfeife bequem raucht und jenerden Bart unwillig zurückzieht. Scaliger behauptet, kein Judehabe eine gepietschte Nase, und in Portugal heißt eine Habichts-nase eine jüdische, auch dieser hat sie nicht, hingegen ist die desPhilisters etwas gepietscht.
Nr. 4. Diese Kette nicht von Feldhühnern, sondern vonEnten, ist die Parodie der sogenannten philosophischen undästhetischen Cliquen aller Zeiten, sie haben sich alle an einerAngelschnur, woran etwas Speck, fressend und von sich gebendhinter einander eingefädelt, und sie werden so lange eine unend-liche Entlichkeit sein, als der Speck noch die Reise aushält;nimmt ihn irgend ein anderer Philister auf, um seine Stiefelmit zu schmieren, so rollen die Körner des Rosenkranzes, woranihr Abgott sich selbst anbetet, auseinander, und das Paternoster-werk, womit er die Wasser aus den Stollen seines Ruhmestreibt, zerreißt. Das Rührende ist, daß diese Freiwilligen sichalle aus Enthusiasmus enrolliren ließen, und nun doch nichtsals den Faden im Leibe haben, sie sind die wahren Specu-lanten, wenn ich dieses Wort in das deutsche Speck, das fran-zösische cul und das tirolische Anten für Enten zerlege.
Nr. 5. Dieser Hund ist das wahre Universalsurrogat füralle Philister, auch gibt er trefflichen Unterricht im Surrogiren,hier zum Beispiel stellt er das Surrogat einer modernen,tragischen Muse, oder vielmehr eines Lesers moderner Tragö-dien vor, es ist ihm einige fatale (Schicksals-) Butter auf dieNase geschmiert, und nun frißt der Philister das trockene Brodin aller Seelenruhe, mit der festen Ueberzeugung, es sei wenig-stens eine Schiller'sche Tragödie; ob dieser moderne Leser mit