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konnte sie ihn selbst zwingen, alle seine Kraft war ihm ent-wichen, die Philister singen ihn und stachen ihm die Augenaus, und er mußte in ihrem Gefängnisse Korn mahlen. Abernach einiger Zeit, da ihm die Haare und seine Kräfte wiedergekommen, feierten sie ein Fest im Tempel ihres Götzen,, undließen den blinden Helden vor sich und trieben ihren Spott mitihm (sehr philistrisch), er aber ließ sich von dem Knaben zuder Säule führen, worauf das Haus ruhte, um daran gelehntsich zu erholen. Das Haus war voll von Männern undWeibern, alle Fürsten waren darin, und sogar auf dem Dachebei dreitausend Menschen. Simson aber rief zu Gott: „Herr!Herr! gedenke mein, und stärke mich doch, Gott, diesesmal!"und er faßte die zwei Mittelsäulen, auf denen das Haus ruhte,eine in die Rechte, eine in die Linke, und sprach: „Meine Seelesterbe mit den Philistern!" und neigte sich kräftiglich; da fiel dasHaus, und es starben mehr mit ihm, als er je erschlagen, undseine Brüder hoben ihn auf und begruben ihn in seines VatersManoah Grab.
Wenn je einer als ein Held gestorben, wenn je einer sichein Grab von seinen Feinden selbst erbaut, so ist es Simson.Kein Philister wird diesen herrlichen Tod begreifen, aber ichleere seinem Andenken ein Glas, und mit diesem Glase demAndenken aller freiensHelden, die für gute Sache streitend einsamunter Philistern gesunken sind! — Lange nachher, als-sich diePhilister wieder erholt hatten, nahmen sie den Israeliten dieBundeSlade hinweg; aber dieser wunderbare heilige Schatzbrachte sie in tausend Noth; ihre Götzen fielen um, sie bekamenalle die Hämorrhoiden, und Alles war voll von Mäusen. Umnun diese Büchse der Pandora los zu werden, ließen die fünfFürsten als ein Sühnopfer ihrer Plagen fünf goldene Aerseund fünf goldene Mäuse an die Lade befestigen, spannten einPaar Kühe vor, und diese führten die Lade zu Israel. Diese
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