nun wieder zu Dreizehn, und Einer stand deswegen auf, ihrenKameraden zu suchen und zu prügeln. Die Zurückgebliebenenaber ließen es sich indessen recht gut schmecken.
Als der Dreizehnte weg war, setzte sich der Italienerwieder hin, und da sie ihn bemerkten, singen sie an sich zuzählen, indem sie ihre Namen hinter einander her nannten, undals die Reihe an ihn kam, warf er mit einer Erdscholle die
Lampe vom Baum und schrie laut: „llceo mi!" — Die Leute
erschracken hierüber so sehr, daß sie guseinauder liefen, um
ihren Kammeraden zu rufen, er aber nahm die große Leichen-bretzel, kletterte, indem er sie um den Hals hängte, den Baumhinauf und erwartete den Ausgang.
Bald kamen die Leute mit großem Lärme zurück, sie hatteneinen Fremden in ihrer Mitte, der sich lebhaft vertheidigte. Dasie sich dem Tische genähert hatten und Einer ausrief, daß dieLeichenbretzel auch fort sei, fragte der Fremde, wer gestorben
sei, und als er den Namen Wallpurgcu's hörte, sank er andie Erde. Nun kam der Hausmeister mit Fackeln gelaufen,auch Wcllner, Joseph und Marie kamen herbei, der Italieneraber stieg bestürzt vom Baum und ging nach der Kutsche,welche schon angespannt war, ließ die Anderen rufen, und siefuhren weg
Joseph erzählte, daß er in der Verwirrung gehört habe,der junge Mensch sei der Mann, um dessen willen Wallpurgisgestorben sei; er habe sie besuchen wollen und von ihrem Todenoch nichts gewußt, und als er zur Hiuterthüre des Gartenshereingekommen, sei er auf so eine lärmende Weise von denLeichenmännern empfangen und von ihrem Tod unterrichtetworden, daß er fast vor Schreck gestorben sei; doch habe ersich nicht zurückhalten lassen und sei gleich weiter geritten. DerItaliener sagte nichts, und der ganze Tag hatte sich traurigund polternd geendigt.
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