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Den himmlischen Kuß,
Den Wechselgenuß.
So innig umschlungen,
So heilig durchdrungen,
Umhüllet ein RauschDen lieblichen Tausch.
Und endlich lösen die Arme sich auf,
Der Mond zieht herauf;
Der dämmernde BlickTräumt trunkenen Traum.
Im himmlischen RaumErblühen die Sterne,
Und kehret das LichtBescheiden zurück.
Das Leben flichtDann in der FerneDen bräutlichen Kranz,
Entzündet die Lieder,
Erleuchtet den Tanz.
Die reizenden GliederUmhüllt ein Gewand,
Durchsichtig gewebet.
Das Leben erhebet,
Zum Himmel gewandt,
Den Busen, und strebetSich wieder zu finden.
Die Sehnsucht erwachtIn schimmernder Nacht!"
Als Margot sein Lied geendet hatte, schwiegen sie Beidestill, und dann sprach der König: „O, lieber Margot, wie istes so seltsam: diese ganze heilige Nacht umfängt uns wie einleise bewegtes Meer, da du still bist. Es ist mir, als sei vordeinem Liede Alles zurückgetreten und verschwunden. Als ichcs hörte, war mir, als badete ich mich Abends im kühlenV. 18