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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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ES rühren die nächtlichen StnndenSich tief im Thal,

Bereiten ein MahlIm dämmernden Saal,

Mit dichten Gewändern umwunden.

Ein matter StrahlBlinkt am Pokal,

Und süß betrunken,

Vom goldnen Wein,

Schlummert die jüngsteDer Stnnden schon ein;

Die andern lauschenVon außen her zu,

Und stürzen herein.

ES sterben die Funken,

HinabgesunkenIst der letzte SrahlVon ihrem Pokal.

Sie irren und rauschenOhn' Schimmer und Schein,

Ohn' alle Ruh'.

Zerstört ist das MahlUnd dunkel der Saal.

Da schreiten die Stunden so leiseWohl in die Nacht,

Verhüllen auf finsterer ReiseMit ernstem Bedacht,

In dunkeln FaltenDie regen Gestalten,

An denen sie sinnend vorüber wallten.

Und Alles umarmt sich rings umher,

Es gibt keine einzelne Rechte mehr,

Es öffnet jed' Leben dem andern die Brust,Und trinket mit LustGanz unbewußt,