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So traurig saß er obenIm PurpurzeltUnd grüßt die Welt:
Leb wohl da unten!
Da hat ihn der FlügelMit Flammen umwoben,
Ani duftigen HügelHinübergehoben!"
Was singst du, Margot?" sprach der König. — „Setzedich zu mir und sprich mit mir; denn ich bin wundersamgerührt." Margot setzte sich nieder und sprach: „Sieh, lieberDringinwalde, ich sang, wie der Tag über die Berge traurigwegging, wie ein König, der sein Volk verläßt, wie er seineKrone und sein Zepter oben auf der Spitze noch einmal hochin die Höhe hebt und wie nun der Welt der glänzende Gruß,das schimmernde Lebewohl so nach und nach in den düsterenAugen erlischt. Jetzt aber verliert sich Alles selbst in derVerwirrung und läuft ganz ohne Herrn und Meister durcheinander." „Singe fort," sprach der König, „denn was nunkommt, möchte ich Wohl erklärt haben; es hat mich umfangenund wie mit unsichtbaren Netzen umzogen." — Da sangMargot weiter, so gut als er vermochte:
„Sein ödes Reich bleibt still zurück,
Die Welt verweilt ganz herrenlos.
Das Leben forscht mit trübem BlickIm eignen Schooß.
Ein düstrer Mantel rauschet niederRund um des Jünglings verlass'nen Thron,
Und aus den Wäldern ballet wiederEin trunkner Ton.