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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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Wer hat cs gewagt, seine Hand an ihn zu legen und ihn sozu entkleiden, daß er keinem Könige mehr ähnlich sieht."Andere, glaubte er, würden ihm entgegen kommen undsagen:Wollen Eure Majestät nicht diesen köstlichen Schlafrockanziehen, nicht diese prächtige Mütze aufsetzen, daß Sie sichnicht erkälten?" Mit Sehnsucht wünschte er, es möge nureiner seiner Hofherrn kommen und ihn König nennen, damiter wieder in den Palast gehen kenne; denn es war ihm, alshätte ihn Jemand ergriffen und in eine andere Welt geführt,wo er gar nichts bedeute. Da rauschte etwas den Gangherauf, und er erkannte den Margot, der ruhig vor sichhinsang:

Der goldne Tag ist hcimgegangen;

Ich sah ihn über die Berge ziehn,

Und all mein sehnendes VerlangenFloh mit ihm hin.

Bunt ist wohl um des Jünglings HüftenDer schimmernde Mantel hingewallt,

Und leise in den HimmelslüftenSein Lied verhallt.

Ich sah wohl die glühenden LockenAm Berge Wehn,

Oben ihn stehn

Und freundlich goldne Flocken

Auf die Bahn hinsäcn,

Darauf weiter zu gehen.

Da breitet das LebenDie SchmctterlingsflügelAm duftigen Hügel,

Ihn hoch zu erhebenUns nochmals zu geben.