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Und ich folgt ihm, sah im Traum,
Wie es an der Aehren SaumZwischen Lilien in dem FeldVor Sanct Eduard's Thronstuhl dichtHat sein Stühlchen hingestcllt.
Aus dem Thronstnhl sind von LichtDann zwei Pflanzen aufgeschossen,
Blatt vor Blatt gleich LeitersprossenWaren wie das Blatt des MohnsUnd des Siegels Salomon's,
Und sie wuchsen bis zum Mond.
Oben in dem Strauße throntMild ein Weib in ernster Feier,
Thront die Nacht in weiter Hülle,Schauet, thauet durch den SchleierMntterstille, MutterfülleTräumerisch vom blauen ZeltAns das goldne Aehrenfeld.
Ihr zur Rechten, ihr zur LinkenAns des Mohnes Blumen winkenSterne, Kinder aller Launen,
Die da sinnen, harren, staunen,
Beten, sehnen, prophezeihen,
Wenig wohl um uns bekümmertSchweigen und in's Herz uns schreien.Während oben es so schimmert,
Blättert unten in dem LüsternStill das Kind im großen Buche,
„Find' nicht," sprach es, „was ich suche,Hör' doch alle Blätter flüsternVon des Jacob's SchlnmmersteinUnd Rebckka's Edelstein,
Was zu lesen ich so lüstern;
Stiegen doch die Engel wiederAuf der Himmelsleiter nieder,
Brächten mir ein bischen Licht!