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Denn trotz Mond nnd SterngefunkelJst's zum Lesen doch zu dunkel.
Sieh, als kaum das Kind so spricht,Nahen auf der lichten BahnGleich zwei Engel sich geschwindeMit zwei Sternlein nnd dem KindeZünden sie die Lilien lindeZn des Thronstnhls Seiten an,
Und nun ist es hell zum LesenWie in einem Chor gewesen,
Wo man wechselnd singt die Psalmen,Als das Kind hat intoniret,
Haben ans des.Mohnes HalmenGleich die Sterne respondiret:
„Stern und Blume, Geist nnd Kleid,Lieb', Leid, Zeit und Ewigkeit!"
Und den ganzen WiederhallSang das Lied der Nachtigall,
Die da ans dem Thronstuhl saßUnd kein Wörtchen je vergaß,
Das das Kind im Buche las.
Und ich sah das Kind im SingenSich zum höhern Chor erschwingen,Wie es so empor gestiegen,
Ließ sein Buch es unten liegen,
Hat zu mir sich nmgeschant,
Und sprach milde, wie es thant:
„War in Schottland einst geboren,Irrt.in Irland lang verloren,
Geh in's wahre EngellandAn der lieben Engel Hand;
Gib mir Acht auf meine Sachen,Wenn die Kinder all erwachen,
Lese ihnen aus dem BuchVon dem Segen, von dein Fluch,
Von des Kleinods Heil und Noth,Bon der Fahne weiß und roth,