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jetzt lese ich nicht — ich habe eine große Angst, wieder in dieUntersuchungen alttestamentarischer Antiquitäten zu fallen, mirist, als verstünde ich jetzt erst den Stein Jacob's recht, mir ist,als stiege ich mit den Engeln auf der Himmelsleiter, die er aufdiesem Steine schlafend im Traume gesehen, auf und nieder,und wir spielten zusammen, und Einer von ihnen hat mirgesagt: „Sei ein frommes Kind, laufe nicht in alle Gassenhinein, halte dich hübsch fest an der Schürze der Mutter undtrau den falschen Ammen nicht — die treuen Kinder wird dieMutter gewiß zum lieben Vater bringen, und da gibt esKuchen und Herz was verlangst du?" — Seht, so ist mir.— ich will mir keine neuen Scrupel in den Kopf setzen; aberich will Euch hernach doch aus dem Buche lesen — jetzt nunhätte ich vor mein Leben gern, daß die liebe Gackeleia mir unduns Allen das wünsche, was ihr das Liebste und uns Allendas Nützlichste und Gott das Wohlgefälligste, am Ende aberein wenig plaisirlich für Jedermann wäre. — Wünsche, Gackeleia,wünsche, bitte, bitte, bitte!"
Die große majestätische Schottläudcriu sagte dies so vonganzem Herzen, so ganz wie ein unschuldiges Kind, das erst derFlamme des Lichtes mit den Händchen winkt, und weil sie nichtgleich naht, unbesorgt hineingreift, ja so ganz von Herzen, daßsie in ihrer jetzigen Aeußerung einem schönen schimmerndenSchmetterlinge glich, der sich aus der finstern Hülle einerPuppe wie aus einem Kerker hervvrwindet, die Flügel träumendentfaltet, und rührt und ruft: O Blumen her, Rosen, Lilien,mich zu schaukeln! — O, es war rührend, leicht hätte er dasLicht selbst für eine in der Nacht leuchtende Lilie halten und denTod darin finden können. — Gackeleia fühlte das Alles so tief,daß sie die gute Samsonia Molle Gothol ans Herz drückte, mitden Worten: „Gewiß, gewiß, du bist die erste liebste Ordens-gespielin des armen Kindes von Henuegau!" — Da blickte