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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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künstlerische Würde solcher Prachtzüge störend, und von derAufklärungs-Commission als ein abgeschmackter alter Aberglaubenfür null und nichtig in Contumaciam erklärt. Der Oberhof-Osterhas schrieb eine gekrönte Preisschrift gegen sie, worin ersie für eine optische Täuschung, oder höchstens für das fünfteRad am Wagen erklärte, welches, so oft man seiner aucherwähne, doch eigentlich niemals da sei. Unter der Regie-rung des Kronovus aber ward, weil er sie selbst trotz. allerNull- und Nichtigkeits-Erklärung hinter dem Leichenzuge seinesHerrn Vaters Eifrasius allerhöchstaugenscheinlich herschleichengesehen, alles Schreiben über sie verboten, und eingeführt, beiihrem Anblick immer einem Armen eine neue blaue Schürze zuschenken; man hat bemerkt, daß sie seitdem immer eine neueblaue Schürze trägt, und daß die Blaufärberei in Gelnhauseneinen solchen Aufschwung gewonnen hat, daß sie der Bäcker-und Fleischerzunft gar nichts nachgibt.

So nun kam der Zug in die Kapelle, wo unter demVortritt Alektrho's und Gallina's alles anwesende Federviehsich tiefneigend Spalier machte. Als sie mit dem Sargevor den Altar kamen, drehte Gackeleia den Ring, das GrabUrgockel's öffnete sich, da sahen sie das Gerippe des altenHerrn auch im reichen Grafeuornate gar ehrbar unten ruhen.

Nun legten die acht Ordensgespielinnen die acht Bänderin die Hand der Ahnfrau im Sarge zurück und ergriffen dieähnlichen Bänder, die zum Gürtel Gackeleia's gehörten, undstanden eine Weile um sie her. Man senkte den Sarg nebenden Sarg des Urgockel's hinab, das Grab schloß sich, dieJungfrauen stellten ihre Körbchen mit den Hühnern darauf undlegten alle ihre Kränze umher. Der Geist der Frau Ur-Hinkelschwebte licht gegen den Grabstein Ur-Gockel's, die drei Kloster-frauen mit den Lilien standen zu dessen Füßen. Eine Lichtwolkeerfüllte die Kapelle und zog sich oben wie in einen offnen