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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
509
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Er wünscht, daß wenn du betest:Des Herren Will' gescheh'!"

Du ganz von Herzen redest,

Ohn' alles Menschenweh!

Er wünscht, daß auch das Beten,Das deine Kinder thun,

Wie Saaten unzertretenIn Gottes Schooß mvg ruhn!

Er wünscht, daß, was er stehet,Für dich und deine Schaar,

Nicht sei vom Wind verwehet,Und blühe am Altar!

An dem Altar des Lebens,

Wo dir, so schön umringt,

Kein gut Gebet vergebensZum offnen Himmel dringt.

Zum Himmel, der da offenFür die, die glaubend stehn,

Lass' Alle, die da hoffen,

Hinein durch Lieben gehn!

Gott geb, daß Lieb' und GlaubenUnd Hoffen also rein,

Daß wir gleich wie die TraubenAn ihm, dem Weinstock, sei'n!