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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
508
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3V8

Er wünscht, daß all dein LiebenVon Gott geleitet sei,

Und daß den MenschenliebenDer Schöpfer wohne bei!

Er wünscht, daß deine Güte,

So groß als deine Kraft,

Das mehre und behüte,

Was Gottes Gnade schafft!

Er wünscht, daß dein GebietenBefolge dein Gesind',

Daß Fleiß und Zucht und FriedenDir hüte Haus und Kind!

Er wünscht, daß reine Freude,

Die man dir künftig bringt,

An jedem Tag wie heuteMit leichtem Herz gelingt!

Er wünscht, daß du ohn' SorgenDas Leben überschaust,

Und, frohen Blicks auf morgen,

Zu viel auf heut' nicht traust!

Er wünscht, es leg die FlügelUm's Haupt ein Engel dir,

Daß er des Lebens ZügelDir ohne Sorgen führ!