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2 (1852) Weltliche Gedichte
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Gut' Nacht, gut' Nacht! ein goldner TraumGlänzt über ihr als Weihnachtsbaum,

O Ware für mein Herz doch RaumAm letzten Saum, ich glaub es kaum!

Wie wär ich armer Mensch beglückt,

Hält' mich ihr Blick an's Herz gedrückt!

Gut' Nacht, gut' Nacht, ihr Englein licht,Schaut lächelnd in ihr Angesicht,Antwortet, wenn sie schlafend spricht,Macht allen Schmerz zum Traumgcdicht.Welch reicher, armer Mensch wär ich,

Ach, reimtet einmal ihr auf mich!

Gut' Nacht, gut' Nacht! o Meeresstern,Dich hat sie für ihr Leben gern,

Warum bin ich dir Stern so fern,

Daß ich nicht deinen Frieden lern,

Ach, wär ich armer Mensch so fromm,Daß sie in dir mich hieß Willkomm!

Gut' Nacht, gut' Nacht! Maria rein,Schau freundlich auf dies Jungfräulein,Sie ist, wie du, ja auch alleinMit ihrem Kind im Kämmerlein,

Wo kehr ich armer Mensch mich hin,Weil ich nicht fromm wie Joseph bin!