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So fehlen Blumen, Blume, dich zu kränzen.Die selbst des Jahres frühste Blume blüht;Doch in des Lebens Garten ohne Grenzen,In dem der Frühling ewig kehrt und flieht,Seh eine edle Blume fern ich glänzen,
Die bis zum Namen selbst dir ähnlich sicht.Das Herrliche kehrt ewig zu dem Leben,
Und jeder Sommer muß uns Lilien geben!
Dich, Römerin, Vcstale, seh ich wieder,
Dich, Claudia, die treu deu Vater ehrt,Keusch hüllt ein reiner Schleier dir die Glieder,Die aller Liebe reine Flamme nährt.
Es priesen uns noch keines Sängers Lieder,
Den hohen Sinn, den uns dein Leben lehrt,Bescheiden, zürne nicht, laß es gelingen,
Die Römerin will der Barbare singen!
Da Claudius, der Feldherr, siegreich kehrte.Will er, als Sieger soll ihn Roma sehn,
Der in der eignen That den Römer ehrte,
Will im Triumphe auch die That erhöhn,
Doch ein Tribun, der tiefen Haß ihm nährte,Will, ungepriesen soll sein Werk vergehn.
Es läßt der Mächtige dem Sieger sagen,
Du sollst durch Rom nicht deine Lorbeern tragen!