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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
481
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Maricn's Süd.

(Meline.)

Im kleinen Stübchen, das von ihrer Seele,An reiner Zierde uns ein Abbild schenket,Sitzt sie und stickt, den holden Blick gesenket,Daß sich in's reine Werk kein Fehler stehle.

Was ihres Busens keuscher Flor verhehle,Und ihre Hand in stillem Fleiße lenket,

Die Lilie an ihrer Seite denket,

Das Täubchen dir in ihrem Schooß erzähle.

Durch's Fenster sehen linde Sonnenstrahlen,Die Joseph's Bild, das eine Wand bedecket,Mit ihrem frohen Glanze Heller malen,

Und wär der Schein der Taube zu vereinen,Die sie herabgebückt im Schooß verstecket,Maria würde Mutter Gottes scheinen.

II.

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