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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
293
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Sprich aus der Ferne!

Sprich aus der FerneHeimliche Welt,

Die sich so gerneZu mir gesellt!

Wenn das Abendroth niedergesuuken,

Keine freudige Farbe mehr spricht,

Und die Kränze still leuchtender FunkenDie Nacht um die schattigte Stirne flicht:Wehet der SterneHeiliger SinnLeis' durch die FerneBis zu mir hin!

Wenn des Mondes still lindernde ThränenLösen der Nächte verborgenes Weh;

Dann wehet Friede. In goldenen KähnenSchiffen die Geister im himmlischen See.Glänzender LiederKlingender LaufRingelt sich nieder,

Wallet hinauf!