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Ich wollte damals Alles umgestalten,
Und wußte nicht, daß Änderung unmöglich,
Wenn wir das Äußere, nicht das Jnnre wenden,Weil alles Leben in der Wage schwebet,
Daß ewig das Verhältniß wiederkehret,
Und Jeder, der zerstört, sich selbst zerstöret.
Dann lernt ich unfern Garten lieben, freuteDer Blüthen mich, der Frucht, des goldnen Laubes,Und ehrte gern des Winters Silberlocken.
An einem Abend stand ich in der Laube,
Von der die Aussicht sich in's Thal ergießt,
Und sah wie' Tag und Nacht so muthig kämpften.
Die Wolken drängten sich wie wilde Heere,
Gestalt und Stellung wechselnd in dem Streite,
Der Sonne Strahlen schienen blut'ge Sperre;
Es rollte leiser Donner in der Weite,
Und unentschieden schwankt des Kampfes EhreVon Tag zu Nacht, neigt sich zu jeder Seite;
Dann sinkt die Gluth, es brechen sich die Glieder,Es drückt die Nacht den schwarzen Schild hernieder.
Da fühlte ich in mir ein tiefes SehnenNach jenem Wechsel der Natur, es glühteDas Blut mir in den Adern, und ich wünschteIn einem Tage , so den Frühling, Sommer,
Herbst, Winter in mir selbst, und spannSo weite, weite Pläne aus, und drängte^ Sie enge, enger nur in mir zusammen.