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2 (1852) Weltliche Gedichte
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Den ersten Tropfen dieser Leidensfluth!

Den ersten Tropfen dieser Leidensfluth,

In der ich wehrlos, elend bin ertrunken,

Und auch von dieser grimmen Glnth,

Die all mein Sein verzehrt, den ersten Funken,

Des Traumes Blumenrand, wo ich geruht,

Eh' in des Schmerzes Abgrund ich gesunken.

Das erste Tröpflein von dem Feuerblut,

In das ich wagt den Finger einzutunken,

Um, wehe mir! mit irrer Wuth

An Leib und Seele liebeszaubertrunken

Von mir zn schleudern, weh! mein letzes Gut,

Und weh! mit meinem Elend noch zu prunkenVor meiner Seele; arger Uebermuth!

Ich kenn das all, schiffbrüchig auf dem MeerSchwimmt drohend es in Trümmern um mich her.Weh! der Sirene nackt? Schulter blank,

An der gescheitert ich den Sinn verloren,

Zuckt dort empor und Weh! das Leibchen schlank.Das kranke Herz, das mich zu Tod geboren,

Die Hand, die mich getauft, genährt mit Zaubertrank,