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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
239
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Linien, die ich ausgcsendet.

Bienen, die ich ansgcsendetNach dem holden Blumenstrauß,Der allein noch Honig spendet,Bringet Labung mir nach Haus.Gute Ruh', gute Ruh'!

O, süße Turtel! wie marterst du?

Küsse, die ich heiß gesäet,

Wo die süße Blüthe ruht,

Bringt den Duft, der sie umwehet,Her zu meines Herzens Gluth!Gute Ruh'! re."

Seufzer meines Leidens Boten,

Die der Lieben Schlaf belauscht,Kehrt zu mir von ihres rothenSüßen Mundes Hauch berauscht!Gute Ruh'! re."

Bienen, Küsse, Seufzer, trunkenFühl ich euch; o, bange LustTragt in glühen FcuerfunkenIhr in meine kranke Brust!

Gute Ruh'! re."