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2 (1852) Weltliche Gedichte
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O Becher, voll von süßer Huld!

Woll' nicht die glühnde UngeduldOb ihrer armen trunknen Schule,

Die selbst sich straft, verschmähen.

Fließ über, Becher süßer Huld!

Werd' Asche, glühnde Ungeduld,

Die soll die arme trunkne SchuldGemischt mit Thränen säen.

Auf daß, du Becher süßer Huld!

Um dich in Schmerzen der GeduldStill auf dem Grab der armen SchuldDie Lilie kann erstehen.

Die Lilie, die voll süßer HuldDu einst im Garten der GeduldMit Stern und Engel ohne SchuldHellleuchtend hast gesehen!