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Und als sie fiel auf ihre Knie,
Da sah sie sich im Bronnen,
Und schämt sich nicht, daß nackend sieBei Tag, bei Hellen Sonnen.
Drum war ich traurig und erschrecktUnd mußte bitter weinen;
Das hat vom Traum mich aufgeweckt.Die Sonn' sah hell ich scheinen.
Zu meines Liebchens KämmerleinLief ich in aller Eile,
Da schlummerte sie ganz allein,
Ich stand da eine Weile.
Die Arme unter's Haupt gelegt,
So schlief sie in den Kissen,
Ihr Herz schlug laut und starkbewegt;Wovon mag sie wohl wissen.
Still schlummerte das junge Blut,
Ich mußte bei ihr weinen.
Ach! armes Kind, wärst du so gut,
Als du mir kannst erscheinen.
Und das Gesichtchen, rein wie Gold,Die Locken blond umringen,
Der Mund, wie eine Kirsche hold,
Lockt mich in ihre Schlingen.