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2 (1852) Weltliche Gedichte
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Sie sprach: „Mein Fuß, der wird Wohl reinDurch dieses Wassers Tugend,

Doch ach! stets bleibt das OberbeinVom Fehltritt in der Jugend."

Daun ließ sie auf ihr HemdeleinWohl manche Thräne fließen,

Und sprach: „Ach Gott! es wird nicht rein,So sehr ich's mag begießen."

Da sprach ich: „Dn verloren Kind,

Dein Wesen thut mich rühren,

Wein' immer zu, bis daß du blind,

Dann will ich treu dich führen."

Sie sprach: „Welch schöne Führerei,

Selbst bist du blind vor Lieben,

Der Blinden wären es dann zwei,

Gott weiß, wo wir dann blieben!"

Ich sprach: „Kind, Amor auch ist blind,

Der doch so sicher schreitet,

Ich führe dich, und mich das Kind,

Der blinde Amor, leitet."

Sie sprach: „Wohin, wohin nun ziehn,

Ich Hab den Fuß vertreten?"

Ich sprach: „Dn sollst erst niederknienUnd wieder einmal beten!"