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Sie sprach: „Mein Fuß, der wird Wohl reinDurch dieses Wassers Tugend,
Doch ach! stets bleibt das OberbeinVom Fehltritt in der Jugend."
Daun ließ sie auf ihr HemdeleinWohl manche Thräne fließen,
Und sprach: „Ach Gott! es wird nicht rein,So sehr ich's mag begießen."
Da sprach ich: „Dn verloren Kind,
Dein Wesen thut mich rühren,
Wein' immer zu, bis daß du blind,
Dann will ich treu dich führen."
Sie sprach: „Welch schöne Führerei,
Selbst bist du blind vor Lieben,
Der Blinden wären es dann zwei,
Gott weiß, wo wir dann blieben!"
Ich sprach: „Kind, Amor auch ist blind,
Der doch so sicher schreitet,
Ich führe dich, und mich das Kind,
Der blinde Amor, leitet."
Sie sprach: „Wohin, wohin nun ziehn,
Ich Hab den Fuß vertreten?"
Ich sprach: „Dn sollst erst niederknienUnd wieder einmal beten!"