Der Schiffer im Kahne.
Am Rheine schweb ich her und hinUnd such den Frühling ans,
So schwer mein Herz, so leicht mein Sinn,Wer wiegt sie Beide auf?
Die Berge drängen sich heran,
Und lauschen meinem Sang,
Sirenen schwimmen um den Kahn,
Mich grüßt der Echo Klang.
Sirenen tauchen in die Fluth,
Mich fängt nicht Lust, nicht Spiel,
Aus Wassers Kühle trink ich Gluth,
Und dringe heiß zum Ziel.
O klinge nicht du Wiederklang,
O Berge kehrt zurück,
Ganz einsam singt mein CythersangEin heimlich Liebesglück!
O wähnend Lieben, Liebeswahn,Allmächtiger Magnet,
Spann einen Schwan an meinen Kahn,Der stets nach Süden geht.