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Sich auf der Feste, die die Grenze wehrt,
Auf Ritters Zinne und dem Hüttendache.
Des Herrn Altar ward wie des Bürgers HerdZur Waffenschmiede einer heil'gen Rache,
Und jede Sense hatte Schwerdtes Werth,
Ein Ritter schien das Volk, der Feind ein DracheUnd alle Frauen nur ein Heldcnweib,
Zu Pflegen deutschen Kämpfers Wunden Leib.
O wunderbarer, heil'ger Kriegesmaien!
Du bist auS freier Weisheit aufgegangen,
Die durch Erkenntniß in dem Geiste Freien,
Sie wollten auch der Freiheit Leib empfangen,
Und so ist fromm in deutschgemischten ReihenFürst, Herr und Knecht zum Opfertisch gegangen.
Ein Bundeskelch, der Kelch der bittern LeidenGing durch das Heer und stärkte es zum Streiten.Ans zog mit Leier und mit Schwerdt der Dichter,Der Greis bewaffnete den Stab zum Speere,
Zur Waffe ward des Rechtes Schwerdt dem Richter,Der Schüler schwang den Stahl der Jugendehre,
Der Priester streute der Begeist'rung LichterWie Feuerzungen ans in heil'ger Lehre,
Die Jungfrau selbst scheut nicht des Helmes Schwere,O fromme Magd! dich liebt der Sieg, dich flicht erIn seinen Kranz, dich reife schwere Ähre!
So wuchs Begeisterung gen den VernichterZu einem heldenfreuv'gen deutschen Heere,
Und Friedrich, der das Kreuz der EisenzeitGetragen, hob zum Ziele es im Streit.