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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
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Der Mann sprach:Das ist so ein' Sach,

Wenn man ihr denkt recht ernstlich nach,

Man glaubt schier, 's ging ein'm gar nichts an,Man sei halt so der Unterthan.

'S ist grad, wie mit der Religion,

Der Pfarrer spricht zwar viel davon,

Doch ging's ein'm nicht im Innern auf,

Man kam' sein Lebtag nicht darauf."

Die Frau sprach:Hör, welch lust'ger Tanz!

Vor war die Musik ernsthaft ganz."

Der Mann sprach:Jen's zum Himmel ging.

Ein Gott sei Dank, 6o-I ssvo tbo Km§!

Dies ist ein muntres Hochzeitsstück,

Es wünscht dem jungen Paare Glück,

Dem lieben Erbprinz und seiner Gemahl,

Die ihm geschenkt durch Gottes Wahl.

Durch Gottes Wahl, ja wohl, ja Wohl,

Als ich Sie sah, da ward mir wohl,

So freundlich, hell, so klar und fromm,

Als ob Sie aus dem Himmel komm.

Wie ist's Wohl unserm Herrn gewesen,

Als er war Wiedrum neu genesen,

Und ihm der Enkel, der stattliche Mann,

Das liebe Weib geführt heran."

Die Frau sprach:Das war neues Leben,

Neu Hoffnung ihm und uns gegeben!"

Der Mann sprach:Komm, es schlägt schon Zehn,Du mußt noch mein' Montur nachsehn,