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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
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Denn zu mir auf die Bank sich setztenZwei Ehrenleut', die freundlich schwätzten,

Die Frau sprach:Leg mir's deutlich aus,

Wo will's mit all dem Jubel naus,

Was soll das Schießen und das LäutenUnd wiedrum die Musik bedeuten?"

Der Manu sprach:Morgen wirst erst fragen,Wenn ich werd einen Degen tragen,

Und den bordirten Federhut,

Dann, Alte, sei auf deiner Hut.

Da heißt's nicht viel: ergebner Diener,

Da heißt's: reich mir den Karabiner,Patrontasch' her, und Pulver und Blei,

Da bricht der Hausfried' leicht entzwei."

Die Frau sprach:Jst's der Hausfried' nur,So ist mir's eine leichte Schur,

Und zankst du gleich, frcut's mich doch sehr,Wenn's heißt: Achtung, präsentirt's Gewehr.

'S gibt wieder Huldigung, nicht wahr?"

Der Mann sprach:Ei, warum nicht gar,

Es ist ein frommes Freudenfest,

Denn unser Herr ist krank gewest,

Sehr krank und ist wiedrum genesen,

Ich hab's in Zeitungen gelesen."

Die Frau sprach:Hätten wir's recht gewußt,Das Fest macht uns wohl doppelt Lust,

Hätten wir gebetet mit unfern Kleinen,

Wir würden jetzt vor Freuden weinen."