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Die Sonn' sank nieder über'm Rhein,
Gab Himmel und Erd' ein' schönen Schein,Die Wölklein, die am Himmel schwammen,Die zogen gülden sich zusammen,
Ein warmer Regen goß herab,
Den wart' ich unter'm Nußbaum ab.
Ein Bäuerlein trat auch darunter
Und grüßt mich da ganz froh und munter:
„Ein' guten Abend, ein' gute Zeit,
Wohin geht noch die Reise heut?"
„„Nach Heidelberg, bin ein Student,
Von Jena komm ich hergerennt,
Die Sonn' sich neigt, Hab ich noch weit?""Der Landmann sprach: „Nehm er sich Zeit,Ein' kleine Stund', dort um die Eck,
Da schaut es ihm entgegen keck."
Da bot ich ihm ein' gute NachtUnd Hab mich 'auf den Weg gemacht.
Und da ich um die Ecke bog,
Ein kühl Lüftlein mir entgegen zog,
Der Neckar rauscht aus grünen HallenUnd gibt am Fels ein freudig Schallen,
Die Stadt streckt sich den Fluß hinunter,Mit viel Geräusch und lärmt ganz munter,Und drüber an grüner Berge Brust,
Ruht groß das Schloß und sieht die Lust,Und da ich auf zum Himmel schaut,
Sah ich ein Gottes Werk gebaut,