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1 (1830) A bis Bl
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21
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2fbgabenfreif)ett 21

cingcricfjtct reerben foll. ©ereohnlid) uerbinbet man mit bcr Gintheilung betAbgaben in birecte unb inbirecte einen anbecn Sinn als ben oben angegebenen,inbem man bie 2Crt ber Gthebung babei jum Gintf)eilung«grunbe mad)t, unb un=ter birecten Abgaben foldje »erfleht, bie »on Sem, reetdier jte geben folf, unmittelbareingefobert reerben, unter inbirecten aber fold)e, reelche oon 2lnbetn »orfchupreeifeerhoben re erben, Siefen aber e« überlaffen reirb, ft'e non Senen reieber einjujicfjen,welchen fie eigentlich jugebadjt ffnb. Siefer ©runb ber Gintheilung bringt aberfeine logifd) richtige Gintheilung fjetoor. Senn e« fann eine unb biefelbe Abgabehalb unmittelbar, halb mittelbar erhoben reetben. So fönnen alle Gonfumtion«=abgaben ebenforeol non ben Gonfumenten felbft, als non ben Äaufleuten, reetdjemit ben Gonfumtibilien fjanbeln, erhoben reerben. Gbenfo reerben niele 2upu«=jteuern unmittelbar erhoben. Sie bleiben aber befljalb bod) inbirecte Abgaben,reeit fte ba« reine Ginfommen nur nacl) bem 2fufreanbe, ben Semanb mad)t,befleuern.

Sie Sfjeorie ber Abgaben f>at etft in ben neuern Seiten Sicht unb 33ollfom=menfjeit erhalten. 2fbam Smith bat bie etfle ©runblage ju einer »ollfomme=nen Sljeorie ber Auflagen gelegt. S3ot ibm entflanb ba« f)i;fiofrntifcf>eSpflem (f. b.), welche« aber feinen fefien ©runb fjat. 9lad) bemfelben habenin Seutfd)lanb 33üfd) (in f. 5Betfe nom ©elbumlaufe), fpdter bie Sehtbüchetüber <Staat«= unb SRationalreirthfdjaft, in«befonbere bie Staat«ft'nanjreiffenfd)aft,mehr Sicht über bie £ef)te non ben Abgaben nerbreitet, reonon fiel) jebod) bi« jefstnur nod) ein geringer Grfolg in ber fPrapi« offenbart f>at. Sie Siterat. über bie 2Cbga=ben ftnbet man in fpötih«Staatdreiffenfcfjaften tc." (2. 2l)t-, ©. 205 fg.). 51.

2fbgabenfreibett, ba« 9?ed)t, reetdje« einigen Stdnben ober 9)er=fonen ober ©ütem eingerdumt reirb, feine Abgaben ju bejahten, reo anbreStanbe, fPerfonen ober ©üter begleichen bejahten müffen. Sie ©rünbe, aufreeldjc man ein fotdje« Stecht ju flü^en fud)t, ffnb: I. für bie Steuerfreiheitbet fPetfonen. 1) Sbentitdt ber fPerfon mit bem Staate; 2) 2lu«jeid)nungunb S5e(of)nung für üßerbienfle um ben Staat; 3) SSergütung Seffen, rea« ihnenber Staat fonfl ju bejahten fd;ulbig ifl; 4) Unnertrdglichfeit ber Staat«lafl mitihrem ©efdjaft ober mit ihren perfontidien Gigenfchaften; 5) anberreeitige S3e=jahlung ber Abgaben; 6) 2frmuth; 7) bisher beflanbene« Stecht. 2Ba« benerflen ©runb betrifft, fo papt berfelbe blop auf bie fPerfon be« Sounerain« imStaate. G« ifl ndmlid) flar, bap bie founeraine 3ftad)t mit Abgaben belegen jttreotlen, eine Ungereimtheit fein reürbe, inbem bie Abgaben blop baju oerorbnetftnb, um ihr bie SRittel jur 2fu«führung ber Staatgjreecfe ju geben; biefe 9Jtit=tel aber burd) bie Abgaben ju fdpreächen, reürbe biefem Sreecfe felbft reiberfpred)en.G« fliept alfo au« ber Statur ber Sache, bap'tflle«, rea« Staat«einfommen ifl,non Abgaben frei fein, ober ber Staat felbft, al« $)erfon betrachtet, non jebet 2fb=gäbe frei fein mup. Sb aber aud) ba«jenige Snbioibuum, reelche« bie Sounesrainetdt befleibet, in jeber $inftdjt non Abgaben frei fein folle, ift eine ganj anbregrage. Senn in bem Ginfommen eine« folcfjen Snbinibuum« ifl allemal jreeierleiju unterfcheiben, nämlich a) Sa«, rea« jur Ausübung feiner Sunctionen al« Sou=nerain gehört, unb b)Sa«jenige, rea« jur fSefriebigung feiner S?ebürfniffe al«einer fPrinatperfon bient. 9hm lapt fid) nicht leugnen, bap alle« Sa«, rea« einSRegent au«gibt, nicht gerabe jur Grreidjung ber öffentlichen Sreecfe nothreenbigifl. Gr fleht jugteid) in SGerhaltniffen einet reichen fPrinatperfon, reelche ihrebefonbern SBünfdje unb S5ebürfhiffe l)at, bie mit bem Staat«jreecfe in feinemSufammenhange flehen. Sft nun ba« Ginfommen eine« Siegenten fo grop, bape« nid)t nur »otlfommen hinreid)t, um benjenigen Kufreanb ju beflreiten, reeld)erbaju gehört, um ben Stamm unb bie SBürbe be« JJfegentenhaufe« aufred)t juerhalten, fonbetn aud) eine SJlenge ^)rreatreünfd)e unb fPrioatneigungen be« Sie: