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Auerbach's Dorfgeschichten
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der Knechte, der bei Tische nicht weit vom Buchmaiergesessen hatte, vor seinen Herrn hin, und indem er seinMesser einsteckte, sagte er:

I will gaun mit de Gaul' naun alloan naus?"

Za, ich komm' bald nach. Nimm einen Buben mit,der dir den Fuchs führt, der will sich nicht recht ein-gewöhnen."

Schätz' wol, i. krieg ihn schaun z'reacht," sagte derKnecht und ging mit schweren Schritten von dannen. DerLehrer schüttelte den Kopf.

Agnes deckte schnell ab, denn sie eilte, um in der Kücheihre 'Bemerkungen über den Ankömmling mit den Mägdenauszutauschen.

Ein nett's Bürschle," sagte die Legat, die älteste Magdund Vertraute der Agnes,er hat dich anguckt, ich hab' i

nicht recht gewußt, will er dir ein Tätzle oder ein Schmützle !

geben. Was meinst, wär' das nicht ein Mann für dich? !Er ist noch ledig." i

Lieber möcht' ich ledig bleiben, bis die Kuh einenBatzen gilt, eh' ich den nahm'." !

Hast recht," sagte eine andere Magd,der thät dichauch mit zwei Hand' in's Maul stecken; hast nicht gesehen,der hat ja das Messer in die recht' und die Gabel in dielink' Hand genommen und mit zwei Händ' gessen, das hat iman sein Lebtag von keinem ehrlichen Menschen gesehen."

Ja," sagte eine dritte,der ist auch noch nicht über 'seines Vaters Miste '«auskommen, der hat ja die Knöpstemit dem Messer verschnitten, statt daß man's verreißt; dasind sie ganz talkig worden. O du Talk! geschieht dirrecht, daß du hast so dran würgen müssen."

Während draußen beim Spülen die Mädchen den Lehrerauch nicht ungewaschen ließen, nicht sowohl aus Bosheit,als weil man einmal so begonnen hatte, war drinnen in gder Stube die Unterredung des Buchmaiers auch keine sehr jerfreuliche.

Der Sprach' nach," begann er,scheinet Ihr aus demUnterland gebürtig."