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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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an Florian hinauf, als wüßte er, wohin es wieder ginge.Nun aber sagte Kreszenz:

Ach Jesus im siebenten Himmel. Er wird ihn unsnunmehr geben, es fehlt ein ganzer Gulden an dem Geld;das Nachtlager und ich hab' dem Lisbethle ein Kleidlegekauft."

Weiber! Weiber mit eurem Putz!" knirschte Florian,nun, wir wollens einmal Probiren, fort, zurück, ich hol'meinen Friederle."

Der Hund bellte vor Freude.

Wieder war Mittag als unsere Karawane bei derLinde anlangte.

Friederle sprang ihnen entgegen und rief:Ist schon

Winter?"

Die Mutter ging hinauf zu Petcrmichel, legre dasGeld auf den Tisch, bat um Verzeihung, daß ein Guldenfehle und verlangte ihr Kind wieder.

Der Pfarrer saß eben bei Petermichel und hatte esfast dahin gebracht, daß er sich mit seinen Bruderskindernaussöhnte und dem angenommenen Kinde nur einen kleinenTheil seiner Habe verschreiben wollte.

Als er nun die Frau ansichtig wurde, stand er Plötz-lich auf und streckte beide Hände empor, er wußte nichtwie ihm war, aber ihm war ganz fremd zu Muthe. Ersuchte die Frau zu bereden, ihr Kind doch hier zu lassen,und als er nun auf ihre Stimme aufmerkte, war es ihmals ob er einen Klang aus alter Zeit vernehme.

Petermichel hatte unterdessen den Florian herausge-rufen. Als dieser eintrat und den Pfarrer erblickte, eilteer auf ihn zu, packte ihn an der Gurgel und rief:Kerl!ich bin froh, daß ich dich wieder hab'." Kreszenz undPetermichel wehrten ab, der Pfarrer bat mit stockenderStimme den letzteren, daß er weggehe, er habe mit denLeuten was zu reden. Petcrmichel ging.

Heißt du Kreszenz?" fragte der Pfarrer die Frau.»2a.'

Mein Kind, mein Kind!" sprach der Pfarrer miterstickter Stimme und warf sich an ihren Hals.