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Eine Zeit lang war Stille in der Stube, die Männerund die Frau weinten. Der Pfarrer fuhr Kreszenz im-mer mit der Hand über das Gesicht, dann ließ er diebeiden schwören, daß sie nie sagen wollten, in welchemVerhältnisse sie zu ihm stünden; er wollte für sie sorgen,ihnen ein Hauswesen einrichten. Kreszenz sollte nur seinerSchwester Kind sein.
So blieben nun die Landstreicher im Dorfe. Florianhandhabt mit großem Fleiß sein ihm treugebliebenes Messer.
Die Frau des evangelischen Pfarrers, eine tugend-stolze Pietistin, will zwar herausgebracht haben, Kreszenzsei die Tochter und nicht das Schwesterkind des Pfarrers,die Leute aber wollen's nicht glauben.
Der Hund, ein guter Metzgerhund, heißt nicht mehrSchlunkel, sondern führt seinen ehrlichen Namen Bleß.Alle trüben Erinnerungen an die Vergangenheit sind aus-gelöscht.