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„Kein Mensch, drum mach', daß du fortkommst."
„Ich kann aber nicht und will nicht."
„Wenn du kein Geld hast, ich will machen, daß mandir aus der Gemeindekasse Reisegeld gibt."
„Gucket, lieber besteh!' ich den Heiligen; lieber leg'ich meine Hand da auf den Block und hack' mir sie selberab, eh' ich einen Bettel aus der Gemeindekass' in dieHand nehm'."
„Du steckst schon arg darin, du willst zehn Kegelschieben und sind doch nur neun aufgesetzt. Florian, Florian,bedenk', es gibt nicht nur ein Hist und Hott, es gibtauch ein'n Weg grad aus. Wenn du nicht viel verlangst,will ich dir das Reisegeld geben; ich schenk dir's nicht,ich leih dir's nur. An einem jungen pumpen ist nurdie Hälft' verloren, sagt man als, nimm mir's nicht übel."
Florian knirschte die Zähne über einander und sagtedann: „Ich hab' euch um nichts angesprochen und ich thu'jetzt was ich will, es hat mich keiner zu schimpfen."
„Meinetwegen, ich bin fertig, ich hab'dir nichts mehrzu sagen; wenn dich's aber gereut, darfst morgen nocheinmal zu mir kommen. B'hüt di Gott."
Er ging weg und ließ Florian stehen, der sich inseinem Tiefinnersten angegriffen fühlte. Ein lustig Liedpfeifend ging er dann hinab durch das Dorf, einem Jedenin's Antlitz schauend, als wollte er ihn fragen, ob ernicht allen Respekt vor ihm habe.
Creszenz erfuhr nie etwas von der Unterredung mitdem Buchmaier, Florian selber suchte sich die Erinnerungaus dem Sinne zu schlagen.
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Florian hilft sich selber.
Der Herbst war gekommen, das jüdische Laubhütten-fest war vorüber, die Hochzeit des Beßle brachte wiederMusik und Lustigkeit in das Dorf.