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Gruß, und wenn ich was für sie thun kann wird's schongeschehen."
„Und für die Kreszenz wollt ihr jetzt nicht ein Be-sonderes thun?"
„Ich sehe nicht ein, warum?"
„Aber ich seh's ein, Herr Pfarrer. Es soll kein Menschwas davon erfahren, ich will einen Eid schwören unddas Abendmahl drauf nehmen, aber helfen müsset ihruns, ihr müsset, oder ich weiß nicht, was aus uns beidenwerden soll."
Der Pfarrer suchte in der Tasche nach seinen Schlüsseln,er hatte den rechten gefunden, in der Hand damit spie-lend sagte er:
„Ich helfe armen Leuten gerne, aber ich kann jetztnur wenig thun."
„So gebet mir für's Andere ein Schriftliches."
Bei diesen Worten schaute der Pfarrer verwirrt umsich, es war ihm als hätte er sich verrathen, da man einesolche Zumuthung an ihn zu stellen wagte; er sagte dahermit sichtbar erzwungener Härte:
„Einmal für allemal, die Leut' gehen mich nichts anund da habt ihr was für eure Zehrung."
Er wollte Florian etwas Geld geben, dieser überwarfes ihm vor die Füße und rief:
„Ich frag' zum letztenmal: wollt ihr euch um euerKind, das euch aus dem Gesicht geschnitten ist, anneh-men oder nicht? Ja oder Nein? Ihr seid der Vater vonmeiner Kreszenz. Ich darf euch nichts thun, ich will euchnichts thun, aber Herr Gott! ich weiß nicht, was ichthu." Er langte mit der einen Hand nach dem Messerin der Seitentasche, schnappte mit der andern schnell dasSchloß an der Thüre ab und fuhr dann fort: „Ich hab'noch kein unrechtes Stückle Vieh mit dem Messer abthan,aber" er schäumte und zitterte vor Wuth.
„Unverschämter Mensch!" schrie der Pfarrer sich nachdem Fenster flüchtend und es aufreißend.