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Auerbach's Dorfgeschichten
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etwas Besonderes an ihm zu bemerken hatten, das warihm schon genug.

Vor dem Hause der Crescenz ließ er sich am Tagenicht sehen, und als er Abends mit ihr zusammenkam undsie ihn auslachte, schwur er, daß der Geometer ihm jedesHaar bezahlen solle. Crescenz suchte ihn zu begütigen,er schwieg.

Wenige Tage darauf wurde der Geometer auf demHeimwege von Horb des Nachts von drei Burschen über-fallen. Sie schleppten ihn in den Wald und mit dem Rufe:„Auf ihn, er ist von Ulm," prügelten sie ihn so durch,daß er kaum mehr heimgehen konnte. Einer rief ihm zumSchlüsse zu: „diesmal war's glimpflich, wenn du binnenacht Tagen nicht aus dem Dorf bist, wird dir das Nacht-essen noch einmal gewärmt." Der Geometer glaubte dieStimme Florian's zu erkennen. Er suchte nun eine Klageanhängig zu machen, aber die Wahlbewegungen im Dorfeließen diese zu keinem richtigen Fortgange kommen.

Es wurde ein neuer Schultheiß gewählt, die Bart-scheerung Florian's war die letzte Amtshandlung des unter-offizierlichen Schultheißen. Der Buchmaier, der die Leuteungeschoren ließ, und unter dessen Regierung auch derSchnurrbart Florian's wieder zu erneuter Herrlichkeit auf-wachsen durste, wurde fast einstimmig „gekürt."

Der Geometer verließ mit seinen Kameraden das Dorfund siedelte sich in Mühl an, der rothe Schneiderle undder Adlerwirth boten Alles gegen diese Auswanderung auf,aber vergebens.

Mit Florian war indessen auch eine große Veränderungvorgegangen. Er schien sich mit den Straßburgern überworfenzu haben, denn er war nicht mehr ihr Unterhändler. Auchder alte Metzgerle blieb fast immer zu Hanse, er hatte eineneue Erwerbsquelle gefunden, die reichlich floß. Aus seinenRcisen als Ochsentreiber hatte er mit den Schmugglern imBadischcn Bekanntschaft gemacht, denn Baden gehörte damals