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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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Man beruhigte sich, und zum Spaße, da heute nichtsmehr anzufangen war, bellte der Studentle noch wie eingeschlagener Hund durch das ganze Dorf und machte dadurch,wie er es nannte, alle Hunde in den Häusern rebellisch.

3 .

Ein Alltagsleben am Sonntag.

Andern Tages kleidete sich Kreszenz nicht sonntäglichan, um nach der Kirche zu gehen, sie klagte über Unwohl-sein und blieb zu Hause.

Als der Schneiderte aus der Kirche zurück kam und denAufzug seiner Tochter sah, sagte er:

„Was ist das? Still sag' ich, einmal und millionen-mal," fuhr er fort, ehe noch Kreszenz antworten wollte.„Gelt, dir ist nicht recht just, weil der Florian wieder daist, und da willst du nicht auf die Straß'? Ich hab' schongehört, was er Nacht*) mit dem Geometer gehabt hat;jetzt mußt du heut zum Trotz mit dem Geometer in's Hor-ber Bad. Das sag' ich, Ein Wort wie Tausend."

„Ich bin krank."

„Nutzt nichts, geh' 'nauf und zieh' dich an, oder ichniest' dir mit der Eli' da die Kleider an."

„Laßt ihn schwätzen," sagte die Schneiderin, die unter-dessen eingetreten war, „das ist grad den Mäus Pfiffen,was er sagt. Kreszenz, wenn dir nicht gut ist, bleib dudaheim. Von dem, was er erhauset, hättet ihr kein Fädleaus dem Leib; der Freßsack kann nichts als alle Tag' drei-mal die Füß' unter'n Tisch' stellen und sich füttern lassenwie eine Einquartirung."

Der Schneiderle wollte auf Kreszenz los, seine Frauaber stellte sich vor ihn hin, ballte die Fäuste, und dergestrenge Mann kroch scheu in eine Ecke.

Testern Abende