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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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Nachbar: ja, das ist ein ander Heimkommen, als wie derSchlunkel, der ist jetzt schon zweimal eingestanden — imZuchthaus und heut' Abend ist er heimkommen; wenn wirihn nur schon wieder los wären.

Florian ließ nun eine gute Flasche Wein für sich undseine Kameraden bringen, dem Sepple, der sich an einenandern Tisch gesetzt hatte, ließ er eine Halbe Bier geben.

Als Bärbele das Getränke brachte, sagte er etwas leise,aber doch so, daß es Alle hören konnten: „oomme eil«est toll)', liien tvH)'

„gui," erwiederte der Studentle. Alle Leute in derStube stießen einander an und pisperten, wie die Zwei sogut Französisch parliren konnten.

Florian brachte es nun allen Leuten zu, denn diesesaßen meist trocken im Wirthshause; der gute Trnnk thatihnen wohl, und diese freundliche Empfindung ging auchauf den Florian über. Er schien sein Französisch ziemlichausgespielt zu haben, denn: putz das ekanckelle ist dochnur halb.

Der Spaß war den lustigen Kameraden verdorben, derGeometer, der im Adler wohnte, war nicht zu Hause.

„Bleibst du wieder bei uns, Florian?" fragte Bärbele.

„IVous vei-i-ons, wir wollen sehen."

„Verzähl' uns auch 'was," sagte Kaspar, der als Wirthauch seine Gäste zu unterhalten suchte. Bist du denn auchz'Paris g'wesen?"

„Freilich, erwiederte Florian in einem Tone, aus demein scharfer Aufmerker wohl die Unwahrheit heraushörenkonnte, „aber es hat mir nicht gefallen. Am schönsten ist'sin Ranzig, da sind Wirthshäuser, die sind ringsherum mitSpiegeln ausgetäfelt, die Tisch' sind alle von Marmelsteinund man ißt und trinkt aus lauter Silber; da solltest dueinmal sein, du thätest Maul und Augen aufreißen."

Diese Zeichen der höchsten Aufmerksamkeit waren jetztan Florian, denn der Geometer trat mit seinen beiden