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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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wir nehmen den Sepple mit, der muß den Geometerspielen. Komm, wir zahlen dir eine Halbe (Maas) Bier."

,,Uom p^roula ßo'mch antwortete der Sepple, wasso viel hieß als: ich'will's thun; seine Worte waren über-haupt nur das Zufällige, er antwortete dabei auf Allesmit Winken oder auch mit grinsendem Lachen.

Der Sepple war eigentlich kein ganzer Simpel, sondernnur ein halber, aber dieses Halbe wurde von allen lustigenLeuten im Dorfe zum Ganzen ausgebildet.

Wenn Einer auf dem Dorfe ein Häkchen hat, so kannman sicher sein, daß es zum Sparren ausgeschmiedet wird;so ging's auch beim Sepple. Er ließ sich das gerne gefal-len, denn es warf immer einen guten Trunk ab.

Man wußte nicht recht, woher beim Sepple der Gedankegekommen war, daß er alle lebenden Sprachen verstünde.Einige behaupteten, weil er so lange Kindsmagd gewesenund mit den kleinen Kindern in der Allerweltsprache geplau-dert habe, habe er etwas davon übrig behalten; die Wahr-heit zu gestehen, kümmerte sich Niemand um den Grunddieser Sonderbarkeit, genug, man mochte den Sepple anre-den wie man wollte, in eiyer wirklichen oder gemachtenSprache, er gab immer frischweg Antwort; dabei verrichteteer aber das Feldgeschäst so gut wie ein Anderer, verstand er-such nicht die Sprache der Thiere, ßo verstanden die Thiereseine Sprache und folgten ihm willig. In der Kirche warSepple der Einzige, der zu den lateinischen Worten der Messenickte, als ob ihm das Alles ganz sonnenklar wäre.

Dieses vierte Mitglied hatte unsere sonst so streng ge-schlossene Dreibubcngesellschaft für heute Abend aufgenommen.

von so!,-," sagte Florian, als er mit den Andern indie Wirthsstube trat, Alles grüßte ihn freundlich, beschauteihn um und um und Einer nickte dem Andern zu, mit einemBlicke, der vollauf sagte:es ist doch ein Staatsmcnsch,der Florian; ja, wer nicht 'naus kommt, kommt nicht heim."

Einer, der auf der Ofenbank saß, sagte zu seinem