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ganzen Weg bis zur Stadt übersehen konnte. Die Bro-samen von ihrem Kleide abschüttelnd, stand sie endlich raschaus und verfolgte ihren Weg.
Wir können sie nicht begleiten und können nur so vielberichten, daß sie wohlbehalten »nd munter nach Hause ge-langte. Wir bleiben beim Jvo, der in schweren Gedankenumherwandelte. Er hatte sich wieder in seinem angewiesenenBerufe zurecht gefunden, nun aber hatten die Ermahnungender Mutter den festen Grund seines Willens wieder ganzaufgelockert und ihn an sich selber unsicher gemacht. DieErscheinung des Mädchens, dem sich sein Herz zuwendete,hatte einen schweren Kampf in ihm erregt. Er hätte wohlnoch nach der Kirche in die Neckarhalde kommen können,aber er fürchtete sich vor sich selber, vor Anderen, undblieb weg.
Der reine, frische Willensbeschluß, den Jvo früher gegenseine Eltern durchgeführt hatte, war durch seine nachmaligefreie Umkehr jetzt anbrüchig und morsch; er hatte keinrechtes Vertrauen zu seiner eigensten Kraft mehr. —- Esist immer schwer, wenn man sich etwas fest vorgesetzt undwieder davon abgelassen, abermals dazu zurückzukehren;es fehlt dann das frische Mark, die rechte Erquickung, esist wie das Nachgras, das wird wohl feiner und zärter,gibt aber keine feste Nahrung mehr.
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Erlösung.
Ein schandervolles Ereigniß ließ Jvo aus Schmerz undQual wieder neu erstehen.
Bartel war an seinem Namenstage, am Tage des hei-ligen Bartholomäus, den Wächtern im Lazarethe entronnen;von Gewissensbissen gefoltert, stürzte er sich zum Fensterhinaus und zerschmetterte sich das Hirn. Uni zum Frommen