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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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an des Jakoben Haus vorbei; als er aber vorüber war, hober seinen Blick stolz empor. Nachdem er beim Schultheißseinen Urlaubspaß abgegeben, ging er nach dem Tanz-boden. Er schaute überall umher, ob Marannele nicht dawäre, und doch wäre ihm nichts unlieber gewesen, alsdas. Der Jörgli aber war da; er trat auf Aloys zu,reichte ihm die Hand und sagte:Grüß Gott, Kamerad!"Der Aloys sah ihn an, als ob er ihn mit seinen Blickenvergiften wollte; dann drehte er sich um, ohne ihm eineHand oder Antwort zu geben. Er dachte setzt, daß eseigentlich gescheiter gewesen wäre, wenn er gesagt hätte:Was Kamerad! der Teufel ist dein Kamerad, aber ichnicht." Es war indeß zu spät zu dieser Antwort.

Von den Tischen brachten, es nun alle Buben undMädchen unserm Aloys zu, er mußte aus jedem Glastrinken, aber es schmeckte ihm Alles wie Galle so bitter.Er setzte sich dann auch an den Tisch und ließ sich eineBouteille vom Besten" geben, und obgleich es ihm nichtschmeckte, trank er doch ein Glas nach dem andern. DieMechtilde, die Tochter seines Vetters, des Mathes vomBerg, stand nicht weit von ihm; er brachte es ihr zu.Das Mädchen that ihm herzlich Bescheid und blieb beiihm stehen, denn es kümmerte sich Niemand um. sie, siehatte keinen Schatz und darum heute noch keine Tourgetanzt, da Jeder fast fort und fort mit seinem Schatzetanzte oder mit der Gespielin des Schatzes und dem Schatzeines Andern wechselte. Aloys fragte:

Mechtilde, möchtest du nicht auch tanzen?"

Ja, komm', wir wollen einmal." Sie faßte Aloysbei der Hand, er stand auf, zog seine Handschuhe an,schaute sich nochmals um, als suche er Etwas und tanztedann so stink, daß Alle staunten. Aus Höflichkeit botAloys nach dem Tanze der Mechtilde Platz neben sich an;er lud sich damit eine Last auf, denn sie blieb nun denganzen Abend bei ihm sitzen. Er kümmerte sich indeßwenig um ihre Unterhaltung, er schob ihr nur bisweilen