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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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411
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hin. Hinter den Haufenwolken liand eine obenverwafchene Wolkenwand, die dunltig ausfali,doch aber die Sonne verdeckte; lie fchien mir einehöher als dieHaufenwolke flehende federigeSchicht-wolke zu feyn, aber auch die untere Luft mochtein jener Gegend neblicht feyn. Auch diefe Wol-kenwand verlor lieh gegen Norden und Siideu im-mer niedriger. ,

Kurz vor Sonnen - Untergang gewährte die nachNorden und Süden ganz freie Auslicht, und diein Welten viel engere ßegränzung einen angeneh-men und lellenen Anblick. Während ich die i 2Meilen entfernten Berge in der Graffchaft Glatzmit der gröfsten Deutlichkeit fall, und auch nachNorden hin, fo weit als das Auge reichte, allesmit Klarheit erkannte, war das Gefichtsfeld nachWehen hin Itark befchränkl und auch gegen Oftennicht fo völlig frei.

Diefe Parallelität der Wolkenreihen fchien mirfehl - merkwürdig. Der Wind war gelinde Oft;fall fenkrecht auf die Richtung diefer Reihen. Diefolgende Nacht ward der Himmel ganz bedeckt,und es fiel am Morgen ein anhaltender Staubregen,bei völlig bedeckter Luit.

Hier würde v'ohl jeder die Beantwortung derTrage, wie weit diefe parallelen Wolkenreihen ficherltreckten, wie hoch jener Wolkenbogen ftand,was ihn fo lange erhielt, auf einmal ein gleichzei-tiges Verfchwinden in diefer ganzen w'eiten Aus-dehnung h er vor Iwa eilte, und ihn narher an ebender Stelle wieder erneuerte, und manchen ähnli-chen , fehr der Mühe wertlx finden.